Eine sehr gute Fliese wird bei schlechter Verlegung zu einem mittelmäßigen Boden; eine einfache Fliese kann bei sauberer Arbeit jahrzehntelang halten. Fliesen verlegen ist daher eine entscheidende Phase.
1. Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss eben, trocken, stabil und ausreichend ausgehärtet sein. Bei großen Formaten sieht man Unebenheiten sofort, deshalb sollte die Ebenheit vorher geprüft werden.
2. Richtiger Kleber und doppelte Verklebung
Der Kleber muss zu Format, Untergrund und Einsatzbereich passen. Bei großen Formaten und im Außenbereich ist die doppelte Verklebung sinnvoll: Kleber auf dem Untergrund und auf der Rückseite der Fliese.
3. Fliesenfugen: wie breit?
Fugen sind kein optischer Fehler, sondern technisch notwendig. Rektifizierte Fliesen erlauben kleine Fugen, oft um 2 mm. Außen und bei nicht rektifizierten Materialien sind breitere Fugen nötig.
4. Fliesen verfugen
Nach dem Abbinden des Klebers werden die Fliesen verfugt: zementär oder epoxidharzbasiert. Rückstände sollten entfernt werden, bevor sie trocknen.
Wie viel Material bestellen?
Zur Nettofläche sollte man etwa 10% Verschnitt für Schnitte, Reste und spätere Ersatzfliesen einplanen. Vor der großen Bestellung empfiehlt sich ein Muster auf Sample.now.













